Behindertenbeauftragter im Ehrenamt des Landkreises Leipzig

letzte Aktualisierung: 29.06.2017


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Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen 2017 - Lieblingsplätze für alle

Anträge können bis 23.12.2016(Posteingang) an das Sozialamt gestellt werden

Auch im Jahr 2017 stellt der Freistaat Sachsen dem Landkreis Leipzig voraussichtlich 175.500 Euro für kleine Investitionen zur Verfügung. Damit soll die Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen insbesondere im Kultur-, Freizeit-, Bildungs-, Gesundheits-bereich verbessert werden.

 

In welcher Höhe können Fördermittel beantragt werden?

Die Höchstgrenze für die Förderung liegt je Einzelmaßnahme bei25.000 Euro. Es können bis zu 100% der Kosten gefördert werden. Eigenmittelanteil und kommunale Anteile sind nicht erforderlich. Die Fördermittel haben eine Zweckbindungsfrist von 5 Jahren. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf Förderung.

 

Wer kann gefördert werden?

Betreiber -auch Mieter und Pächter- von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, wie beispielsweise im Kultur-, Freizeit- und Bildungsbereich, die Angebote für Menschen mit Behinderung vorhalten, verbessern oder einrichten wollen.

Was kann gefördert werden?  

Kleine Baumaßnahmen, wie beispielsweise:

  • Barrierefreie Zugänge (Rampen und Lifte)
  • Barrierefreie Sanitäranlagen
  • Orientierungshilfen für sehbehinderte und blinde Menschen
  • Induktive Höranlagen oder
  • Audio-Guides

in Volkshochschulen, Seniorenbegegnungsstätten, Kirchen, Bibliotheken, Museen, Sport-stätten des Freizeit- und Breitensports, Freibädern usw.. Eine Förderung kommunaler Gebäude und Einrichtungen ist möglich, wenn es sich dabei um ein freiwilliges Angebot handelt.

Wie und bis wann können die Fördermittel beantragt werden?

Das Sozialamt muss anhand einer priorisierten Maßnahmenliste die Höhe der Fördermittel untersetzen und beim Freistaat beantragen. Zuwendungsempfänger ist demnach der Landkreis Leipzig, welcher nach Bewilligung der Fördermittel diese in öffentlich-rechtlicher Form an die ausgewählten Antragsteller weitergeleitet.

Interessierte können deshalbbis spätestens 23.12.2016(Posteingang) einen Antrag auf Fördermittel u. a. mit einer ausführlichen Beschreibung des Bauvorhabens, einer Bilddokumentation zum IST-Stand und einem Kostenplan i. V. m. einem Kostenvoranschlag unter folgender Anschrift einreichen:

Landkreis Leipzig
Sozialamt
Stichwort: Barrierefreies Bauen 2017
Stauffenbergstraße 4,
04552 Borna

Die kompletten Antragsunterlagen stehen unter www.lk-l.de/lieblingsplaetze zur Verfügung. Weiterführende Informationen zum Investitionsprogramm finden Sie unter www.soziales.sachsen.de/initiativprogramm.html .

Karina Keßler
Sozialamtsleiterin

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Turnusmäßiges Gespräch des Kreisbehindertenbeauftragten mit Landrat Graichen

Am Mittwoch, dem 11. August 2016 fand das nun fast als turnusmäßig zu bezeichnende Gespräch des Kreisbehindertenbeauftragten Jens Merkel mit Landrat Henry Graichen statt. Jens Merkel hatte zu diesem Gespräch zwei weitere Teilnehmer als kompetente Ansprechpartner zu behindertenspezifischen Themen hinzugezogen. Auch Landrat Graichen hatte seinen Büroleiter Herrn Rübner als „Verstärkung“ zu dem gut einstündigen Gedankenaustausch mitgebracht.

So konnte zu Beginn des Gespräches Jana Treffler als verantwortliche Projektmitarbeiterin für das Projekt „ÖPNV für alle in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen“ darüber berichten, dass zu diesem Thema bereits wichtige Kontakte auch zum Landratsamt geknüpft wurden. Landrat Graichen versprach, dass vor allem beim Projekt „Muldental in Fahrt“ die Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt und den Behindertenverbänden noch weiter gestärkt werden soll.

Die Gesprächspartner waren sich weiterhin darüber einig, dass beim barrierefreien Aus- und Umbau von Bahnhöfen es durch die DB AG sowie den dazugehörigen Gesellschaften wie DB Regio oder DB Station & Service es unbedingt zu keinen weiteren Verzögerungen kommen darf. Hier darf vor allem die interne „Grenze“ von 1000 Personen pro Tag, die jeweils den Bahnhof benutzen, kein Kriterium sein, dass ein Bahnhof barrierefrei gestaltet wird.

Lobend erwähnte der Kreisbehindertenbeauftragte die Bemühungen zur allgemeinen Schaffung von Barrierefreiheit bei Neugestaltungen in den Städten und Gemeinden des Landkreises, obwohl es natürlich gewaltiges Nachholpotenzial in diesen Angelegenheiten gibt. Aber Merkel betonte in diesem Zusammenhang auch, dass auf solche Maßnahmen immer erst wieder hingewiesen werden müsse, damit behinderte Menschen wie jede andere Person auch so selbstverständlich selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

Ein Thema, welches auch den Landrat brennend interessierte, war das ab voraussichtlich Januar 2017 in Kraft tretende Bundesteilhabegesetz. Als Ergebnis ist man sich in der Gesprächsrunde übereingekommen, dass man gemeinsam auch einige Richtlinien und Regelungen im Landkreis an die neuen gesetzlichen Regelungen anpassen muss. Jörg Schirdewahn, Vorsitzender der Interessenvereinigung für Körperbehinderte des Muldentales e.V. nannte hier vor allem die Fahrdienstrichtlinie für Schwerbehinderte, die seit 2010 im Landkreis Leipzig gültig ist, und die auch nach der Meinung von Jens Merkel einer dringenden Überarbeitung bedarf.

Zum Ende des .Gespräches wurden zwischen dem Kreisbehindertenbeauftragten Jens Merkel und Landrat Henry Graichen vereinbart, dass man sich zu den Themen, die Menschen mit Behinderungen neben diesem turnusmäßigem Gespräch auch „auf kurzem Dienstweg“ verständigen und schnelle Lösungsansätze finden und umsetzen kann.




Förderprogramm zum barrierefreien Bauen "Lieblingsplätze für alle"

Auch für 2016 können Fördermittel für das Förderprogramm zum barrierefreien Bauen "Lieblingsplätze für alle" beantragt werden. Informationen findet man unter folgender Internetadresse: http://www.landkreisleipzig.de/behoerdenwegweiser-m-aufgabeDaten-s-6974.html


























































    Rolli Inklusion zusammen mit ihrem Assistenten 007

    Heute dürfen wir Ihnen unsere neue Freundin Rolli Inklusion zusammen mit ihrem Assistenten 007 vorstellen.

    Rolli Inklusion beschäftigt erst seit kurzen ihren Assistenten 007.

    Beide machen sich ab jetzt im Landkreis Leipzig auf den Weg der Verwirklichung von Inklusion und damit der Umsetzung der UN-Behinderten-rechtskonvention.

    Gern können Sie auch Vorschläge machen, wo denn die Zwei mal hinkommen sollen und zusammen mit dem Landkreisbeauftragten über die Möglichkeiten sprechen, wie man an diesen Orten Inklusion verwirklichen kann.