Barrierefrei durch den Landkreis Leipzig

letzte Aktualisierung: 28.11.2016

Herzlich Willkommen auf den Seiten unter dem Motto „Ja zur Inklusion“.

„Wer Inklusion will, sucht Wege und wer sie nicht will, sucht Begründungen.“
(Zitat von Hubert Hüppe, ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen).




Aktuell informiert

Behindertengerechte Toilette im Botanischen Garten Oberholz fertiggestellt

Im Rahmen der Förderrichtlinie "Lieblingsplätze für Alle" des Landes Sachsen, wurde im Botanischen Garten der Gemeinde eine barrierefreie Toilettenanlage errichtet. Der Einbau erfolgte in den bestehenden Sozialbau, welcher die Sanitäranlagen beherbergt. Die Förderung belief sich auf rund 25.000 Euro. Dafür wurde eine Rampe errichtet, ein vergrößerter Eingang geschaffen und eine barrierefreie Toilette samt unterfahrbarem Waschtisch, verstellbarem Spiegel, höhergelegtem Heizkörper und Wickelkommode eingebaut. Die Fördersumme wurde vollständig ausgeschöpft. Geringfügig entstandene Mehrkosten von etwa 900 Euro finanziert die Gemeinde aus Eigenmitteln.

Behindertengerechte Toilette im Botanischen Garten Oberholz
22.11.2016

Kanupark Markkleeberg erhält am 3. Mai 2. Sächsischen Inklusionspreis 2016

Jens Merkel, Behindertenbeauftragter des Landkreises Leipzig, teilt heute erfreut mit, dass der "2. Sächsische Inklusionspreis 2016" in der Kategorie "Barrierefreiheit" in diesem Jahr dem Kanupark Markkleeberg verliehen wurde.
Der "Sächsische Inklusionspreis 2016" wird für ausgewählte Schwerpunkte und Zielgruppen in den Kategorien Bildung, Arbeit, Freizeit & Kultur, Demografie und Barrierefreiheit vergeben.
Er wird vom Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephan Pöhler, 2016 zum zweiten Mal vergeben. Je Kategorie erhalten die Preisträger ein Preisgeld in Höhe von 1.000 €.
„Als Behindertenbeauftragter des Landkreises Leipzig freue ich besonders, dass die Jury gerade den Preis für den Schwerpunkt „Inklusion im Sozialraum“ (Kategorie Barrierefreiheit) an jemanden aus dem Landkreis vergeben hat“, so Jens Merkel.
Merkel betont aber auch, dass es beim Thema Barrierefreiheit auch im Landkreis Leipzig noch viel zu tun gibt. Gerade in diesen Tagen wird die Novellierung des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGG) beraten und im Parlament verabschiedet. Leider bleibt es hinter den Erwartungen der Betroffenen zurück. Diese fordern u.a., dass auch die Privatwirtschaft in das BGG einbezogen wird. Außerdem entspricht es nicht der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen, zu deren Umsetzung sich Deutschland im Jahr 2009 mit der Ratifizierung dieser Menschenrechtskonvention verpflichtet hat.
Aber es gibt auch die positiven Beispiele. Neben dem ausgezeichneten Kanupark Markkleeberg gibt es gerade im touristischen Angebot schon bspw. einige Hotels oder Museen, die man barrierefrei nutzen kann.

Das kann man u.a. daran erkennen, dass die Angebote auf der erst vor kurzem neu gestalteten Internetseite immer mehr werden. Natürlich steigen auch die Zugriffszahlen auf dieser Internetseite. Damit zeigt sich auch, dass immer mehr Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben wollen.
„Aber“, so Merkel, „neben dem Thema Barrierefreiheit muss vor allem das Thema Bewusstseinsbildung im wahrsten Sinne des Wortes noch mehr in die Köpfe aller Menschen. Hier benötigen wir einen echten Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik.“

Kanupark Markkleeberg erhält 2. Sächsischen Inklusionspreis 2016


Die Inklusionslandkarte präsentiert sich mit neuen Angeboten für ganz Deutschland

Internetserviceseite der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen informiert über Ansprechpartner und Referenten zu Spezialthemen

Unter www.inklusionslandkarte.de finden sich ab jetzt neue Serviceangebote. Schon bisher konnten auf dieser Seite Nutzerinnen und Nutzer Institutionen, Organisationen und Projekte eintragen, die ihrer Meinung nach inklusiv sind. Eingetragene Projekte können bewertet und kommentiert werden. Mit der Erweiterung können sich Fachleute eintragen, die als Referenten oder Ansprechpartner für Inklusion zur Verfügung stehen. Damit bietet die Inklusionslandkarte noch mehr Anreize, sich dort zu registrieren und aktiv zu werden. Jede und jeder kann mit Expertenwissen einen wertvollen Beitrag leisten.

Bei Referenten soll vor allem der Beratungsaspekt im Vordergrund stehen: Es können Vorträge und Seminare angeboten werden. Ein Beispiel wäre eine Veranstaltung, die für die Darstellung von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert.

Ansprechpartner für Inklusion dagegen können zu bestimmten Themen Auskunft geben. Hier können sich etwa Experten für die Arbeitsvermittlung von Menschen mit Behinderungen, für Elternassistenz oder für die Belange von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen eintragen. Dieser Service soll insbesondere Medienvertretern die Recherche zu behinderten- und sozialpolitischen Themen erleichtern. Nicht nur die gezielte Suche nach Ansprechpartner in bestimmten Regionen ist möglich. Bei Referenten und Ansprechpartnern lassen sich Ergebnisse auch nach Behinderungsarten, Lebenslagen und Themenschwerpunkten eingrenzen. Neben Bürgerinnen und Bürger können auch kommunale Behindertenbeauftragte, aber auch Organisationen Ansprechpartner für Inklusion sein.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.inklusionslandkarte.de .




Wohnungsangebote in Grimma:
  • Wohnung im altersgerechten / betreuten Wohnen frei, rollstuhlgerecht, Gabelsbergerstraße 3, 04668 Grimma => Exposé ansehen (PDF-Datei)
  • Wohnung im altersgerechten / betreuten Wohnen frei, rollstuhlgerecht mit Wintergarten Gabelsbergerstraße 3, 04668 Grimma => Exposé ansehen (PDF-Datei)

  • Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
    Ihr Ansprechpartner:
    CURATOR r.e.m. AG
    Herr Christian Kürten
    E-Mail: christian.kuerten@ggi-gewerbepark.de
    Tel: +49 3437 973323
    Fax: +49 3437 972024



    Folgende Vereine unterstützen diese Internetseiten:

  • Interessenvereinigung für Körperbehinderte des Muldentales IVK e.V.
  • Muldentaler Assistenzverein MAV e.V.
  • Lebenshilfe Grimma
  • Lebenshilfe Borna
  • Blindenverband Landkreis Leipzig






  • Der Aufbau dieser Internetseite wird im Rahmen des Projektes „Netzwerk zur Erstellung und deren Verwirklichung von Aktionsplänen zur Umsetzung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen in den Städten und Gemeinden des Landkreises Leipzig sowie im Landkreis Leipzig selbst“ gefördert durch den Freistaat Sachsen gemäß der Richtlinie zur Förderung der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (RL Teilhabe vom 09. April 2009).






























      Weitere Infos auch unter:nichtmeingesetz nichtmeingesetz.de